Kann mich mal bitte jemand zwicken??!

…oder NEE – lieber doch nicht! Es schmerzt immer noch alles!

Hallo liebe Neugierigen und Interessierten… Es war wieder 2 Monate still hier: Und nun??!

171_3rd-96291-DIGITAL_HIGHRES-1316_109065-2138642 (Foto FinisherPix)

Ist der PAPA ein IRONMAN-Finisher!! GEIL, oder GEIL?!

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Aber zurück auf ein paar Wochen davor: Nachdem meine Unfallblessuren sich auf ein ab und zu mal wie eingeschlafen fühlenden rechten Arm reduziert haben und nur noch das Handgelenk etwas schmerzt, war seit Anfang Juni in meinem Kopf irgendwie klar, dass ich mich von meinen „Trainingsplänen“ oder zumindest der dafür vorhandenen Ideen, verabschieden konnte… Von einem netten 10er-Citylauf in Herdecke mal abgesehen…

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Aus dem Vorbereitungs-Wettkampf in Bonn sollte zudem witterungsbedingt „nur“ ein Duathlon werden, der mir obendrein meinen ersten echten Wadenkrampf überhaupt beschert hat… Also ungewohnt mit richtiger Piene, Anhalten und nur noch halb humpelnd weiter ins Ziel… Quasi absolut „suboptimal“!

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Und danach bzw. genau mit diesem benannten Tag sollte ja der Family-Urlaub mit dem WoMo folgen!! Bonn war quasi der 1. Stop auf einer abenteuerlichen Reise durch die Hohe Tauern, Umag in Istrien/Kroatien, Kurzabstechern zum Kap Kamenjak und den Plitvizer Seen und einem Rückweg über den Millstätter See, um rechtzeitig vor dem Ironman Frankfurt noch die Hunde daheim zu parken… 

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Neben einem supergenialen URLAUB mit meinen Mädels, den Fellknäulen und knapp 3000 Fahr-Kilometern blieb` hier die angeschlagene Wade links eher nur unter „vorsichtiger Beobachtung“, als in echtem Training –

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Ab und an mal eine Radfahrt über 30km oder ein Läufchen von bis zu 15km, auch mal auf die Blackroll oder in die Adria – mehr war oft auch gar nicht drin… Klingt komisch – aber so war`s halt! Und ich war dabei sogar völlig panik-frei. Es fühlte sich eher an wie eine wunderschöne 3-wöchige Tapering-Phase.

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Dabei hatte ich nach Roth 2015 doch wirklich ein paar Zielsetzungen – Mehr Rad fahren, viel mehr Schwimmen blub blub sülz… Das Resultat unabhängig von der Unfallpause kann gern jeder einsehen bei Garmin Connect, Runtastic oder diesem Kudo-ge-Strava!
Da ist nichts geschönt, wegerfunden oder was auch immer.

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Bis zum Tag X, dem IRONMAN Frankfurt blieben es in diesem Jahr GESAMT arg läppische 7km (!!) Schwimmen (davon über 2km erst im Urlaub!) – knapp 800km Radfahren (längste Fahrt 88km Anfang April!) – und rund 650km Laufen…
Alles in allem vermutlich Zahlen, mit denen andere nicht mal versuchen würden, eine Langdistanz überhaupt in Angriff zu nehmen oder umgekehrt bis aufs Laufen ähnliche Summen monatlich, wenn nicht sogar wöchentlich abreißen!!

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Jau – nicht aber dieser Gedanken-Urlauber, der immer nur FIX in seiner Rübe durchorgelt: „Du hattest letztes Jahr 2 Platten, nun ein neues Rad und richtig geile Laufräder –

Finishen unter 11 Stunden ist auch so drinBASTA!“ Minimum `ne neue PB…

Stur wie Uhle halt… Und Uhle war schon immer sehr stur –
Gut, wehe Jana hat im Urlaub mal aufbauend versucht, Erlebtes zu erwähnen:
„Du hast Anja quasi aus dem Nichts 90km bei der Tortour begleitet“ oder „Willingen und P-Weg bist Du auf dem MTB auch immer mehrstündig auf Volldampf gefahren“ – dann habe ich natürlich immer revidiert!! Kaum trainiert, Schwimmen nicht verbessert, die olle Wade, mal etwas zweifelnd, mal wieder gar nicht… Ich bin mir fast schon selbst auf den Sack gegangen und DANKE Jana von Herzen, dass sie mich ertragen hat!

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Dann aber – ja eben genau dann kam Sonntag dieser fulminante Tag!
Der 3. Juli –  Ein Sporttag wie „im FLOW“… Und ich habe ja schon häufig volksmündlich „auf Understatement gemacht“ und weiß schon ein bisserl, was drin wäre im Köcher, wenn`s denn mal wuppt… Aber DAS??! Das hat mich selbst umgehauen und es ist vermutlich umso schöner, weil ich wirklich NIE damit gerechnet habe – im wahrsten Sinne nicht!

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Ich hatte schon geile Wettkämpfe und auch schon richtig geile… Hawaii 2012 war ähnlich perfekt oder mein 2. ZugspitzUltra – auch Roth als die 1. Langdistanz erzeugt fast Pippi im Auge, wenn ich nur daran denke…

Aber DAS TEIL am Sonntag… Heidewitzka! Erst kannste` im WoMo kaum schlafen, weil um Dich herum alles das Elfer-Schießen Deutschland gg. Italien guckt und Du selbst noch den Handy-Stream verfolgst… Morgens sagt Deine abgesprochene Mitfahrgelegenheit ab, weil mit 4 Leuten kein Platz im Auto sein soll (??!)– aber dann: ALLES SUPER !!!

Kaum auf den über 6km Fußmarsch Richtung Langener Waldsee gemacht, „trampe“ ich bei Fremden Ironman-Startern mit und komme doch sehr zeitig gg. 5:15 Uhr in die Wechselzone – Ein kurzer Blick auf`s Bike, ein etwas längerer auf den See und dann ab in den Neo…
Innerlich tatsächlich ziemlich unaufgeregt und vollkommen sortiert! Gedanklich spiele ich mir Gelassenheit vor: *1-1/2 Stunden im Wasser – 5-1/2 Stunden auf dem Bock und knapp unter 4 Stündchen Marathon „würden reichen“… So machste!*

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Fast grinsend genieße ich den „Rolling Start“ – Als immer noch gefühlter Schwimm-Vollpfosten muss ich nicht im Gedränge überschwommen werden oder ähnliches… Vermutlich hätte ich aber einen Massenstart auch genossen & mich durchgeschlängelt!

Beim Zwischenlandgang ein Mini-Blick auf die Garmin: Rund 30min für 1,5km – für mich alles schön… Und als ich mit 1:14h, noch was 2-3 min schneller als in Roth aus dem Ausstieg hechte, euphorisiert es mich das erste Mal ein klein wenig!

115_3rd-96291-DIGITAL_HIGHRES-1316_003673-2138586 (Foto FinisherPix)

IMG_8598 (Foto Ilona – Danke)

Ich sage mir tatsächlich: „Das Schlimmste ist überstanden – Genieß`, was Du kannst!“ Und so wird`s… Was ein „runder Bock“ da unter meinem zierlichen Heck – Quasi im glatten 35er-Schnitt chille ich teilweise auf den gesamten 180km Rad… Ein cooler Ritt!!

147_3rd-96291-DIGITAL_HIGHRES-1316_062380-2138618 (Foto FinisherPix)

Beim Wind und Regen in Runde 2 etwas vorsichtiger und ab und an im „Gefecht des Überholens“ bremse ich mich selbst… Sogar die typischen RechtsfahrGEBOT-Mißachter regen mich nicht so auf, wie bei meiner 1. Langdistanz… Was manche da aber auf ihren 10.000-Euro-„Knospen“ hinlegen, ist echt frech… aber sei`s drum!

IMG_8596  IMG_8597 (Fotos Fam. Augustin)

Ich verabschiede mich im Kopf immer noch sehr aufgeräumt von kurzen SUB-5-Stunden-Träumen, halte das aber wie gesagt wegen nassem Asphalt für vernünftig und ernähre mich stattdessen recht strikt… In der 2. Wechselzone drücke ich im TRI-Menü der 920XT nach 5:09h Radeln auf die letzte Sportart – ohne groß auf die Gesamtzeit zu schielen…
Durch die gedankliche Pufferzone wollte ich ja „eh nur“ einen 5:41er- (/km) Laufschnitt haben, um alles „halbwegs brauchbar“ nach Hause zu bringen…

  IMG_8594 (Foto DONINDI)

Bei km 1 stehen sofort Anni, Jana und die Mafia! Motivation PUR in jeder Runde – Anni schwingt ihre Isostar-Ratsche und kreischt mich mit hochrotem Kopf an!! Gänsehaut!!
2 km später muss ich erstmal bremsen, weil ein Schnitt mit `ner 4 vorne wohl auch an einem Paradetag für mich zu viel gewesen wäre… auf den 4 Runden suche ich mir ähnliche Lieblingspunkte und etwas weniger schöne und schachtel` mich so von Segment zu Segment – und tatsächlich – Ab km 10 und den ersten rund 47 Minuten auf der Zeitmatte bin ich felsenfest überzeugt:
Hier und heute wird es keinen richtigen Einbruch geben… die Haxen halten, der komplette Kadaver rockt so den Tag – was soll bitteschön anbrennen??!

Und in aller Kürze geht es genau wie zusammengesponnen auf!

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Wie „im Flow“ (#runwiththeflow peitscht mir auf einer Laufrunde auch ein! DANKE!)…
Hier und da verstecken sich optimistische Rechenspiele, wie beim üblichen Straßen-Marathon, aber nie verliere ich so richtig die Nerven! Vielleicht ist das genau mein Ding an diesem herrlichen Tag –
Alles ein Stück weit nach Gefühl – wen stören da schon weitere Regenschauer… „Maazel-Rufe“ und bekannte Gesichter helfen, wenn`s mal Richtung Schmerz oder ähnliche Schwächen geht – aber ein echtes Tief bleibt tatsächlich aus!

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Im ZIEL am Römer bin ich selbst von Socken!! IRONMAN – schön und gut… aber in

— 10:17:29h !! —

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Ich jetzt??! Über 1 Stunde besser als meine PB vom Erstversuch?! Mit Platz 610 gesamt von rund 3000 Startern und der 419. Radzeit!

Zwick` mich doch mal bitte einer… Meine Liebste Jana übernimmt teils den Part und schreit mir fast ebenso ungläubig die offizielle Zeit ins Handy, als wir einen Zieltreffpunkt vereinbaren!

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ENDLICH: ANNI im Arm, ein dicker Kuss, IHRE Medaille – von PAPA „verdient“!

Das muss alles immer noch sacken & aufgewühlter kann man(n) grad wohl kaum sein…
Aus Spaß mit den Jungs würde ich an einem „Zockabend“ sagen: Ich hör` auf! Auf dem ZENIT! Niemals erwische ich noch mal so einen Sahnetag…

Aber dann klopft es wieder – Dieses kleine sture Trotz im Kopf:
„Was ist mit richtigem Schwimm-Training?!“ Richtung 1 Stunde oder so…
„Was wäre beim Radeln ohne Regen und Wind?!“
„Was ginge lauftechnisch noch mit mehr längeren Einheiten?!“ und und – oder oder??!

Umgekehrt will ich mir vielleicht auch genau so einen Moment wahren, anstatt jetzt uU. verbissen der „SUB10“ hinterherzujagen… Da war ich schon beim „SUB-3-Marathon“ nie der Typ für… Wie ich vermutlich auch nie Fan von strikten Trainingsplänen werde!

WE WILL SEE 😉 Wird ja auch nie langweilig hier beim Wolfpack, wonnich?!

Macht` es gut, lächelt, sportelt` mit Spaß & bis die Tage – In Roth zum Beispiel…
Euer Maazel

(Brooks / Isostar / Garmin / Thr33ky / Miiego / Storck / Frankenstein — Ambassador)

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Und ZACK – sind es nur noch 8 Wochen…

…bis zum IRONMAN!! Und hiermit Servus sonnige Menschen,

die Zeit rennt… schon wieder 2 Monate nicht gebloggt und ein entsetzter Blick auf den Kalender verrät, dass es bis zu meinem mutmaßlichen „Jahreshighlight“ IRONMAN Frankfurt (ganz plötzlich) nur noch knappe 8 Wochen sind!

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Was hatte der kleine Maazel nicht alles vor dieses Jahr?!…

Ich wollte mehr Zeit in das Schwimmen investieren & nach Möglichkeit meine Technik verbessern, schon längst mehr Kilometer auf dem Rad gebolzt haben und beim Laufen sollten eigentlich auch schon so 2-4 „lange Dinger“ mehr dabei gewesen sein.

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Auch wenn ich nicht gänzlich untätig war, muss ich mir aber wohl eingestehen, dass mir das „vom Rennhobel weggeflankt werden“ Ende Februar derartige Visionen für diese Saison schööön zerschmettert hat… Im wahrsten Sinne.
Die rechte Pfote zwickt immer noch etwas und die Prellungen in Handgelenk und Schultern sind ebenfalls noch spürbar… „Hände dauern“ wird hier gern erwähnt von Leuten, die das wohl kennen und Erfahrungen haben!

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Das Resultat: Alles graue Theorie…
KEIN Schwimmen über Wochen bis vor knapp 10 Tagen, sehr wenig bis gar nicht Pedalieren und nur das Nötigste an Laufeinheiten! Gipsarm & Co. sei dank!

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Zwar fühlte sich umgekehrt arg gut an, beim Halbmarathon in Hannover in rund 1:34 Std. ausgeruht sogar PB zu laufen, aber durch den Ausfall vom Strongmanrun in Wacken und 1,2 anderen geplanten Gimmicks fehlt hier schon ein bisserl was…

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Was bleibt mir also?! Richtig – Mich „wie immer“ viiiieelll auf die defekten Synapsen in meinem sturen Dickkopf zu verlassen und einfach zu MACHEN!
Fan von Jammerei war ich eh nie – also Ärmel hoch und Angriff…

Vielleicht reicht ja im Gegensatz zur Challenge Roth im Vorjahr sogar schon, ohne „Plattfüsse“ beim Biken durchzukommen und die Zeit vielleicht sogar zu verbessern… Sind Temperaturen Richtung 40 Grad, wie im letzten Jahr in Frankfurt, werde ich vermutlich spätestens beim Laufen eh völlig eingehen.

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So wie gestern ungefähr, als ich die glorreiche Idee hatte, nach nicht mal 4 Std. Heia den Wings for Life – World Run als Selfie Run über mehr als 20km OHNE auch nur einen Tropfen Wasser und/oder einen Taler in der Tasche zu starten! Bei dem Wetter…

Echter Vollhonk halt – wie ein talentfreier und gewohnt gedankenloser Amateur…

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Aber ich kann mit einem breiten Grinsen im Gesicht sagen, schön viel Zeit mit meiner Tochter Anni & der Gang verbracht zu haben während meiner knapp 7-wöchigen Dienstpause. Die Kleine „Große“ frisch 3-jährige verzaubert mich täglich neu!

Ansonsten war die Osterschokolade über Wochen lecker… das eine oder andere kühle Bierchen zu Fußball, Würfeln mit den Jungs oder zum Grillen war auch mehr als ok…
Und auch das „LowCarben“ vor dem Unfall ist wieder ein Stück weit verpufft – „Leider“!

Die Sünden des Trainingsausfalls… 😉 Vermutlich auch kontraproduktiv!
Aber so ist halt auch das LEBEN! Ohne fixen Trainingsplan und auferlegte Zwänge… Der Kadaver wird schließlich auch nicht jünger mit seinen desolaten 37 Jahren… Und ist ja auch kein Profi, der sich für Hawaii qualifizieren will, wonnich?! 😉

Die Urlaubspläne mit dem geliebten Wolfpack im WoMo sind ebenso verlockend, es eher lockerer anzugehen – zwischen der schwimmfreundlichen Teil-Distanz in Bonn Mitte Juni & eben dem IM Frankfurt – und auch einigen Kurztrips vorher & nachher!

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Schlussendlich und ohne wirkliches Grollen bin ich selbst grad sehr gespannt, in welche „Form“ ich mich nun noch versetzen kann bis Anfang Juli… Wird schon „funzen“ alles…
Ich halte Euch auf dem Laufenden! Genießt`  alle die Sonne und bis die Tage –
Bleibt` geil… Euer Maazel

PS: Spenden dürft` ihr nach wie vor auf die Wettkampf-Kilometer!! HIER

(Brooks / Isostar / Garmin / Thr33ky / Miiego / Storck  — Ambassador)

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Im „NIX TUN“ nicht gut!

Servus ihr Kracher…

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2 Wochen ist es nun genau her! Herrliche 3 Grad, Mittagssonne und in der Garage stand der von den Edelhelfern frisch gefittete Rennhobel, war aber noch gänzlich unbewegt…

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Noch knapp 90 Minuten Zeit, bis ich Anni am freien Tag aus dem Kindergarten abholen würde… Unmittelbar vorm` Start in unseren ersten Urlaub seit September letzten Jahres!

Die aktuelle Form sehr passabel – Winterschoki schon abtrainiert, gute Läufe mit der Haxenglut-Combo intus – und insgesamt mega-motiviert!

Also rein in die Winterkluft und ab aufs Bike… Knapp über 5km Wohlgenuss! Das erste Bike auf mich vermessen! Kompakt, super-sportliche Rennlage… Es bockt! Bis…

Ja bis… von links kommend die Dame im Auto andere Pläne mit mir hatte und mir wohl eine ungeplante Auszeit bis weit in den April bescherte!

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2 Wochen nicht ohne Schmerzmittel, vor 8 Tagen relativ kompliziert daumen-operiert und das gebrochene Handgelenk mit in den dicken Gips eingepackt… Die andere Schulter nach wie vor zwar nicht gebrochen oder gerissen, aber so abnormal doof getroffen und geprellt, dass ich nachts nicht schlafen kann und nun zur Krankengymnastik soll…

Und nach den Erfahrungen von „damals“ aus Zeiten der Kreuzbandrisse ist eines so deutlich, wie noch nie! Im „NIX TUN“ bin ich gar nicht gut!!

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Knapp 19 Jahre im Job zeigt ein Blick in meine Personalakte, dass ich quasi NIE krank bin! Wenn schon, denn schon… Knie kaputt, Bänder gerissen, Finger fast abgeflext… ansonsten bin ich IMMER da! Und die Begriffe „ruhen“, „schonen“, „hochlagern“ usw. sind mir im Zeitalter des eigenen Sport-Levels genauso fremd, wie als Familienvater einer fast 3-jährigen, agilen und ähnlich wie ich Sauerstoff liebenden Tochter und zwei Hütehunden!!

Aber als „keine Arme“-Körperklaus gibt`s grad auch „keine Kekse“

Anni versteht nur bedingt, warum ich nicht mit zum wöchentlichen Schwimmkurs kann – die Hunde ziehen bei Aufregung auch nicht weniger an der Leine… und Banalitäten wie  Zähne putzen, duschen, Butterbrot schmieren & Co. wollen auch halbarmig erledigt werden!

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Wann der Kadaver wieder lauffähig ist, steht in den Sternen (habe es am Tag VOR der OP aber versucht!) – zum Radeln muss noch ein neuer Helm her und benutzerfreundliche Strecken und Schwimmen kann ich wohl grad ganz knicken…Was mich nicht wirklich lebenszufriedener macht!

Bye Bye TRAINING – als hätten die Ausfälle vom Brooks-Blogger-Event und dem Skiurlaub in Sautens (noch ärgerlicher!) nicht schon gereicht!

Klar fällt hier gern der Satz: „Guck` Dir Deinen Helm an – es hätte schlimmer kommen können“

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Stimmt – bedingt… VIEL schlimmer muss ich es grad gedanklich nicht haben, weil es gefühlt eine Höchststrafe ist… So wie ich selbst für mein Umfeld! 😉

Aber umgekehrt bin ich gesund!!! Und nach wie vor so was von gewillt, das große Ziel Ironman Frankfurt für die Kleinen zu rocken, denen es nicht so gut geht…

Hilfe

Bitte klickt, teilt und/oder spendet für „meine“ 226km !!!
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Und bis dahin werde ich zur Not wandern, ein bisserl Spinning cruisen oder einarmig durch die Gegend eiern… wie Freund Mattze immer so schön sagt:

„Wer trainiert, hat kein Talent!“

Ok – mir fehlt vielleicht grad BEIDES! 🙂 Aber ich bin stur… stur und beharrlich

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Auf bald – Rockt` den Frühling – Lieben Gruß – euer „Einarmiger“ Maazel
(gefühlt 3 Stunden fürs Tippen gebraucht)

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