AMY – tollster Aussie der Welt 🌈

DU FEHLST – „tollster Aussie der Welt“
Unglaublich, wie oft wir diesen Superlativ benutzt haben in den letzten fast 13 Jahren!

  

Und das kam nicht von ungefähr – mehr als wohlverdient.

AMY, die kleine Australien Shepherd-Hündin aus einer Zucht in Königswinter, entstanden durch ein „Schäferstündchen“ zweier hochdekorierter Zuchthunde, die aber eigentlich keinen Wurf zusammen auf dem Plan hatten, kam Ende 2005 in unser Leben und war unter einigen Welpen „die Liebe auf den 1. Blick“.

  

Obendrein MEIN erster eigener Hund, unsere absolute Seelenverwandte.
Und, wie viele Hundebesitzer wohl von ihren Liebsten schwärmen, „die AllerBeste“.

   (Bilder)

Sie war einfach mehr, als „nur ein Hund“ und reißt aktuell eine Leere in unser Leben, mit der wir so noch gar nicht umgehen können.
Und mich mit meiner sonst so pragmatischen Art – geprägt durch Job & früher „Nebenjob“ auch mit dem Tod – in eine völlig ungewohnte und tränenreiche Traurigkeit reißt.

  

Uns, das Martens-Wolfpack, gab` es seit AMY in den Kombinationen 3 – bis hin zu 6 – köpfig und sie hat als „Rudelführerin“ ALLES in einer Art hingenommen, die demütiger und schöner kaum hätte sein können.

Aufrichtig, lieb, empathisch, genügsam & fröhlich… Einfach einzigartig!

  

Ob Weggefährte Border Collie BO, den sie erst aus Stolz links liegen ließ und der es durch Krankheit leider auch nur bis Januar diesen Jahres geschafft hat –
oder hinterher unsere Kinder Anni & Toni, die seit dem Krabbelalter auf ihr rumkletterten und ihr in Augen, Ohren und/oder Zähnen herumfudelten und am Schwanz zogen.

  

AMY schnupperte sich an alle lieb heran und schloss sie in ihr riesiges HüteHERZ ein.

Nie beschwerte sie sich oder machte Andeutungen, sie würde etwas nicht mögen.

  

Sie war immer dabei, mittendrin!!
Ob beim Lauftraining, beim Langlauf, beim Bergwandern, Skifahren, Biken, Paddeln, Klettern, Roller fahren oder was auch immer… Eher wäre sie umgefallen, als einem von uns von der Seite zu weichen! Mit einem unantastbaren Vertrauen in uns!

  

Ein echtes „Galakto-Geschöpf“, dass uns im Streit vor dummen Dingen bewahrte, uns häufig tröstete, wenn es Grund für Tränen gab oder auch unser Projekt „Kinder“ wieder mal etwas komplizierter und länger wurde… Auch hier war AMY immer da!

Nicht als „Ersatz“, sondern als Freund & treuer Beistand. Mit einem kuschelndem Schnäuzchen auf den Beinen – durch dick & dünn…

  

Immer aktiv und fit, mit einem freudigen Po-Wackler zum Gruß, bei großer Vorfreude einem Juchzen, ja fast Grunzen oder auch mit einem Bellen, wenn mal wieder alle Martens zu bekloppter Musik um den Esstisch oder Küchenblock liefen und wir mit ihr „fangen spielten“

  

AMY liebte abgöttisch die nackten Beine unserer Gäste, Tennisbälle und Ikea-Stofftiere, leckeren Hüttenkäse und natürlich EIS!!
Wie „damals“ mitten in Meran in der Fußgängerzone… oder „damals“, als wir sie in Obergurgl mit in den Sessellift setzten in unseren Flitterwochen –
oder im Einer-Lift von Sölden… in der Gondel von Oetz oder oder oder…

Geschichten „noch und nöcher“, bücherfüllend und voller Bilder, machen den Abschied innerlich schöner, aber auch nicht zwingend leichter!

  

Kinder und Erwachsene, die sonst Angst vor Hunden hatten, wurden bei AMY „weicher“.
Ihre absoluten Lieblinge, die hier nicht namentlich erwähnt werden müssen, wurden stets zur Begrüßung abgefeiert und schon am Geruch erkannt.

  

AMY`s eigener Sport wie Agi, Treibball oder das Laufen als mein Klettverschluss am linken Bein waren ihre Passion. Oder auch Walking mit „Oma“… 🌞
Noch im März im Schnee war sie der Hammer, auch wenn Augen und Ohren so langsam altersbedingt nicht mehr wollten!

Sie war einfach mit Worten kaum zu beschreiben. Ein Traum von einem Hund!

So präsent und doch fast unscheinbar. Wir kamen Jahre ohne Leine, Kommandos, Strafen oder was auch immer „andere“ so brauchen, mit ihr aus!
Ein Blick oder Kopfnicken reichte, ja es funktionierte sogar teilweise ohne. Jana & ich fragten uns nicht selten, ob AMY tatsächlich telepathische Fähigkeiten hatte?!

  

Sie spürte es einfach – vieles davon sogar als Erste! Ob Schwangerschaften, Gefahren, Traurigkeit und Fröhlichkeit usw. – Die supersensible AMY wusste, was los war mit IHREM Wolfpack. ♥

Und wäre genau jetzt in diesem Moment vermutlich erste Trost-Spenderin für uns alle.

  

Ich will keinen Nachruf voller Faszinationen beleuchten & dann doch so vieles unvollständig lassen. Das würde ihr in Gänze eh nicht gerecht werden!
Gedanklich sind so viele Momente in unseren Köpfen, die wir glücklicherweise auch mit viel Lächeln nachbesprechen… Allein schon für Anni – die wirklich toll damit umgeht.

  

Eigentlich hätten wir sie nur etwas länger bei uns haben wollen – auch wenn es zu unserer verdammten Pflicht gehörte, sie schnell zu erlösen & sie nicht leiden zu lassen.
Um nun irgendwie mit der viel zu rasend entstandenen Trauer umzugehen.

AMYDANKE FÜR ALLES!
Du warst der Wahnsinn – Ein herrlich verrücktes Wollknäul…
Dein Geruch, Dein Blick, Deine Hingabe, Dein Einfühlungsvermögen – Wegen Dir haben wir alle versucht, bessere Menschen zu sein. Von ganz klein bis groß…

Lauf` mit BO schon mal ein paar Ründchen vor… 🌈 bis bald, geliebte „Pummelfee“
WIR LIEBEN UND VERMISSEN DICH IMMER
Dein Herrchen Maazel – mit den beiden ebenso traurigen Mädels & Toni

PS: Mit mehr Zeit zum Abschied wären es wie in DENALI statt dieser Worte hier noch mal Besuche zum Meer oder in die Berge geworden…

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Roth ❤ (m)ein emotionales Rechenspiel!

Servus liebste Menschen, (Achtung: VIEL Werbung & Text)

  

eine 6-stündige Rückfahrt mit Wohnmobil-Auspacken, wie nach einem 3-wöchigen Urlaub, ein Ausflug zum Klettern mit den Dienst-Kollegen und 2 Spätdienste sind schon wieder vergangen, seit ich zum 4. Mal das Projekt CHALLENGE ROTH für mich in Angriff genommen habe.

Worte für dieses meist absolute Jahres-Highlight zu finden, fällt mir auch beim 3. Einzelstart dort sehr schwer – weil es fast so ist, wie im Wettkampf selbst! Man droht schnell zu „überpacen“… und das meine ich in diesem Fall tatsächlich durchweg positiv!

Vor dem Start, natürlich sehr währenddessen und spätestens seit dem Feuerwerk-Spektakel am Sonntag-Abend sauge ich förmlich ALLES auf, was über den „Hype“ Roth gepostet, geschrieben, verfilmt oder in geniale Fotos verewigt wurde.

Und die Euphorie schwingt noch völlig mit. ❤ (siehe Insta-Video)

  

Viele Starter vor Ort hatten tolle Rennen, einige feierten ihr Debüt auf der Langdistanz, es purzelten persönliche Bestzeiten, aber es gab auch Rennabbrüche, Unfälle und wie sehr wahrscheinlich auch wie in jedem der letzten 35 Jahre der Tradition Roth säckeweise EMOTIONEN !!
Allein schon der 9-Sekunden-Showdown von Rakete Dani Sämmler war ja im Ziel ein echter Krimi, bei dem kein Auge trocken blieb! (siehe Video) © René Domke

  

Mein Jahr bis hierhin war schon im Vorfeld eine gefühlte Achterbahn. Körperlich sogar auf den Punkt fit und im Winter in Sachen Zwift und überhaupt auf dem Rad wirklich ungewohnt fleißig – immerhin läpperten sich rund 3800 Trainingskilometer in allen 3 Disziplinen – die meisten davon natürlich auf 2 Reifen, bzw. rolltechnisch im Folterkeller sogar nur auf einem! 😉

Umgekehrt war auch 2mal Antibiotika angesagt, Mandeln-, Ohren- und Augen-Entzündungen und zuletzt auch eine immer noch nicht fertige Wurzelbehandlung bremsten etwas aus. Aber diese Dinge konnten mir scheinbar nichts anhaben, obwohl ich im Frühjahr sogar einen geplanten Halbmarathon absagen musste oder auch bewusst auf irgendwelche TRI-Halbdistanzen o.ä. verzichtete.

  

Der längste Trainingslauf hatte somit knapp über 15km – muss auch mal reichen – das Gesamtpaket stimmte trotzdem jederzeit… redete ich mir zumindest immer wieder ein und behielt zum Glück recht. (siehe Strava)

Auf die Monatsblätter in unserem Familien-Kalender waren immer wieder die Zeiten, die ich mir für den 1. Juli vorgenommen hatte, fett mit Edding am Rand aufgemalt – seit Januar hatte ich diese Zeiten verinnerlicht & immer gut sichtbar vor Augen!

  

Aber kommen wir zum eigentlichen Trip in das MEKKA des Triathlon:

Nach einem verkürzten Nachtdienst ging es Freitagmorgen zeitig mit dem Wolfpack Richtung gallisches Dorf in Mittelfranken – diesem wunderbaren „Roth“!
Natürlich mit Stau bei Würzburg – teils mit Prognosen von 4 Stunden Verspätung – aber letztendlich waren wir nach 7,5 Stunden am Mafia-Hotspot und machten uns direkt zum Expo-Gelände auf, um unsere jeweiligen Startunterlagen abzuholen & beim jährlichen Gruppenbild endlich mal dabei zu sein.

  

Ein neuer Brezen`-Stand auf der Expo & die chillige kühle Nacht läuteten ein rundum erfolgreiches Wochenende ein!

Zunächst kam Jana etwas auf ihre Kosten und startete Samstagvormittag bei der Challenge Women über 5km – nicht so rasend wie die Siegerin Frau Kienle war sie nach längerer Laufauszeit in den letzten Monaten durchaus zufrieden im Ziel und Anni & Toni hatten mit Papa Spaß beim Support mit ordentlich Kuhglocken-Gebimmel.

  

Nach einem Spielplatz-Abstecher auf dem Rückweg bin ich nachmittags noch zum Bike-Check IN Richtung Kanal – auch dort lief es erstaunlich zügig – alles schnurstracks erledigt und ausnahmsweise ohne notgedrungenen Radsport-Burgstaller-Besuch vorher hatte ich sogar Glück, dass mit Dirk ein weiterer „Schwerter Jung“ vor Ort war, bei dem ich wieder mit zurückfahren konnte.

  

Es fing nun langsam an, zu kribbeln und die Aufregung nahm spürbar zu…
Der Sonntag konnte kommen!

Abends noch ein paar Nudeln ins Gesicht geschmissen und die obligatorischen Beutel gepackt – konnte ich in Anni`s eigentlichem WoMo-Bett sogar passabel gut schlafen.

  

Am Sonntag um 4:45 Uhr ging mein Wecker – ich hätte ansonsten eh Frühdienst oder noch Nachtdienst gehabt.
Der nette „Driver“ Sascha fuhr Mitstarter Marc und mich um 5:30 Uhr Richtung Start – durch Stau kam kurzfristig eine minimale Spannung auf, es rechtzeitig zu schaffen. Schließlich wollte der Rad-Beutel noch im Wechselbereich nach dem Schwimm-Ausstieg abgelegt werden.

Es passte zum Glück alles bestens und doch bis auf eine kurze Laufeinheit über die Kanalbrücke relativ stressfrei. Die letzten Vorbereitungen und das Umziehen wurden zum Selbstläufer.
Gegen 6:45 Uhr gab ich meinen After-Race-Beutel ab und tingelte im Neo in den Startbereich. Ein skurriler Geruch verschiedenster Cremes und Pasten ließ mich kurz Grinsen – „irgendwie wie im Latschenkiefer-SPA hier“…
Und dann noch diese weißen Hotelpuschen von allen… Herrlich! 😉

Ab ins Wasser! Kaum Zeit – Startgruppe ab Punkt 7 Uhr – Es war angerichtet!

Bock auf Bestzeit – GLUTROTH –  HIER UND HEUTE!

Das Schwimmen lief für meine Verhältnisse dann super – ich kassierte 2-3 Füße auf die Brille und wurde tatsächlich 1mal stumpf überschwommen, blieb aber erstaunlich ruhig.
Atmung, Technik, Züge zu Ende machen – die letzten eingeimpften Basics von meiner Schwimmtrainerin Melanie immer im Kopf – neigte ich zwar wie gewohnt zum leichten Zickzack und zum seitlichen Touchieren anderer neo-geschützter Hüften, aber es hat seit langer Zeit sogar fast mal wieder Freude gemacht!

1900m-Marke: ich habe 37min. auf der Uhr erkannt – Ja, wie geil… es läuft!
Ähm schwimmt… Nach meiner 1:15er-Zeit vom Ironman vor 2 Jahren war ich gefühlt eher schlechter geworden zuletzt.

Bei 3000m glotzte ich noch mal kurz auf die Uhr und erkannte aber aufgrund eines Tastenverdrückers die Zeit nicht. Ärgerlich…aber egal… weiter!!

Nach der letzten Wende & der Brücke stieg  ich bei knapp unter 1:14h-noch was mit neuer Schwimmbestzeit aus dem Wasser!! *GRINS*… So geht’s doch… kein Hüftschmerz – der Kadaver vollkommen ok. „Gefällt mir!“
(Gut, die später noch Tage nachbrennende Wundstelle im Nacken vom Klettverschluss ist schnell verdrängt!)

Der Wechsel war wie gewohnt mit Schuhen im Beutel, aber auch nicht sonderlich lahm. Auf dem Rad fand` ich zügig in den Tritt. Und dabei hatte ich recht unkonventionell am Vortag den Sattel mal eben 3cm höher gemacht! (Self-Bike-Fitting per Zollstock)

Ich kassierte einige größere Grüppchen und musste mich etwas ausbremsen.
Aber schnell wurde klar – auch hier war alles im Soll. Es wurde fair gefahren, sich überraschend gut ans Rechts fahren gehalten und Wetter, Wind & Co. stimmten auch! Greding die 1. und natürlich der Solarer Berg fühlten sich ebenfalls einfach nur wunderbar an. Ohne Defekt und ohne müde Beine aus den letzten Jahren nahezu ein Genuss!

Gänsehaut inklusive! „Macht sich hier Dein Winter bezahlt??!“ Tatsächlich musste ich im Kreis Lächeln…

  

Die 1. Runde verging „gefühlt“ im Rausch!!

Beim 90km-Schild ein Blick auf die Uhr: 2:30h – glattwieder GEIL – wie am Schnürchen. Aber spätestens ab da wurde es zu viel mit dem Uhren-Geglotze!
Ständig starrte ich auf meine Garmin – der Wattwert flipperte komisch & total tief hin und her. Der Batterie-Wechsel im Vector vor dem Rennen war wohl nicht die beste Idee 🙂
Beim Kalibrieren auf dem Weg zum Check IN wohl was vermurkst. Nach Gefühl fahren wäre jetzt hier clever gewesen…

Ja – und dieser SCHNITT – der fiel halt dann auch wieder von 36km/h runter in Runde 2 – vor allem, als es wieder Richtung Greding usw. ging…
Was mich in der 1. Runde noch gedanklich total unberührt ließ (da hatte ich noch mit Frank`s Kritik an meinem Helm zu kämpfen!), ratterte und ratterte  jetzt ständig in der Rübe!
„Junge, Du musst weiter keulen, um die Werte zu halten“…
Wenn`s nach Watt nicht geht, dann halt nach km/h-Schnitt. Wie pragmatisch bzw. fast dumm man doch sein kann! 😉

Komischerweise ernährte ich gel-mäßig total sortiert & konzentriert. Ich nahm mir sogar die Zeit, schon etwas Salz zuzuführen – eher prophylaktisch.
Es lief fast beängstigend rund…Was ein Ritt!

Und es blieb dabei – Der Renn-Hobel funzte, die Haxen funzten… der Schnitt sank zwar etwas, aber ohne Witz: Total wumpe! Ich cruiste das Teil happy zu Ende trotz Wind & Radmasse der 2. Runde – Den Abschluss kannte ich vom 1. Roth-Start mit 2 Platten sooo unfassbar negativ – da ist es schon von ganz allein immer besser, wenn ich nur heile Reifen habe!
Kerr`, ist die Welt herrlich einfach… 😉

Nach 5:06:10h checkte ich aus in Sachen Rad! Wieder Persönliche Bestzeit!
Ein Hauch über 35km/h! …flog ich euphorisch Richtung Wechselzelt…

„Junge, fang` Dich – die ganze Kopf-Euphorie würde nicht klappen, wenn Du es jetzt in den Teich setzt… Keep cool!“ rede ich mir selbst ein!
Ich gehe es noch mal durch mit nun rund 6:20h und wiederum nicht so langsamen Wechseln… Ja wenn Dir jetzt noch ein x:xx Marathon gelingt…
Klappe Maazel!!“ forder`  ich mich selbst auf, zur Besinnung zu kommen & gar nicht erst über utopische Träume wie SUB10 nachzudenken! (und dann gnadenlos wegzuplatzen!)

(Bild vom Mama-Support)

Nicht zu schnell anlaufen und dann mal sehen hieß der Plan – Bei km 3 im kleinen Waldstück stand plötzlich Jana mit den Kurzen – Anni war mit ihrem Fahrrad extra dahingefahren.
Mein Herz sprang im Dreieck, ich freute mich total!! Selbst Toni erkannte Papa und rief quasi sofort laut nach mir. ❤

Ein sehr guter Moment, der so gar nicht geplant war!

Im Vorjahr war der erste Sichtkontakt zur Family zwar auch schön, aber ich blieb kurz darauf fast stehen und fiel in ein Loch. Das fiel dieses Jahr aus. Zwar musste ich mal dringend für kleine Triathleten, aber ansonsten war mein Start in die 3. Disziplin völlig ok! Ja sogar auf die ca. 20km am Kanal freute ich mich etwas!
Es war wie ein Comeback zu meinen Debüt-Wurzeln von Roth! 3 Solo-Langdistanzen dort und jedes Mal eine andere Laufstrecke im #glutroth(en) Paradies!

Probleme machte nun nur der Magen! Trotz weiterem Zuführen von Salz und auch Gels, ohne groß über die Stränge zu schlagen, musste ich noch innerhalb des 1. Halbmarathon 2mal aufs Dixie! Ausgerechnet Finch! Gewünscht hätte ich mir, mit nur einem Besuch wäre alles wieder save gewesen.
Wie dem auch sei: Den Halben machte ich in 1:57h rund und fühlte mich wieder auf der sicheren Seite!!
Stetiges Tempo um die 5:20min. pro km, Verpflegungen wie „Frodo für Arme“ gehend und in Ruhe – ausreichend Schwämme – dann wieder Anlaufen.
Die Starts bei diversen Ultras erleichtern einem hier das Gefühl, auch mal ohne Probleme fast anhalten & versorgen zu können.

Unterwegs bauten mich auch viele bekannte Gesichter auf – vor allem Martin und Konfetti-Bombe Eva – eine Freundin aus der Grundschule, die ihren Mann bei seinem Einzelstart anfeuerte.
Roth zieht halt VIELE IN DEN BANN!

Auf der 2. Hälfte und vom Kanal weg legte ich mir gedanklich zurecht, ich würde mit meinem Rucksack zum Dienst laufen.
Das wären 13,5km – Die „Päckchen“ werden so stetig kleiner und kleiner.

Der Hotspot der Hardtseemafia aka „TRI FAMILIA“ in der Sandgasse pushte mich wie Sau – Laut, Grölend, GUUUUTEEEE LAUUUNEEE !! ❤

Auch der Anstieg nach Büchenbach konnte mir nichts mehr anhaben.
Wie ein „kleines“ Syburg-Training mit der Haxenglut – Und auf dem Rückweg „nur noch“ die läppische Hausrunde von 6-7km!
So tingelte ich von einer Gewohnheits-Metapher in die nächste! Der Kopf top drauf…

  (Frank-Video BRÜLL!!) ❤

Um dann – ja DANN – ca. 3km vor dem Ziel die entscheidenden Rechenfehler einzubauen!!
Ich schachtelte noch mal meine Tagespäckchen zusammen und fügte ca. 5min. Wechselzeit hinzu. Leider kam mein synapsen-defekter Dickschädel hier auf eine mutmaßliche Zielzeit von ca. 10:22 Stunden! Ein kurzer RESET – meine PB ist dahin!!

Es funzt nicht mehr, selbst wenn ich mit 3er-Schnitt durch die Stadt ballere! Ganz ganz kurzes Resignieren und ein wirklicher STOP mitten in Roth – Verpflegungsstand – noch mal in Ruhe alles mitgenommen!! Den Kopf wieder sortiert – „Maazel: Einen Riesen-Pups drauf – dann ist es halt nicht die Gesamt-Bestzeit! HIER in ROTH wirst Du Deine 11:09h vom Vorjahr trotzdem pulverisieren!“

Wieder strahlend und voll im Laktat-Rausch geht’s Richtung Stadion! Ich lief auf Jana und die Kids zu – vor und hinter mir niemand – Zeit satt! Toni streckte mir schon die Arme entgegen & Anni war schon am Klettern. MEINE TRAUM-SUPPORTER! Denen ich hoffentlich mal über die Jahre mitgeben kann, wie viel Spaß so ein Sport bereiten kann…

  

Wir liefen gemeinsam zum ZIEL und da war er kurz: Der stockende Gedanke mit Blick auf die Anzeigetafel! DU HONKDu hast Dich verrechnet!
Ohne meine lahmen Abschluss-Kilometer angehaucht von kurzer Resignation, die PB nicht zu schaffen, war sie doch eigentlich drin!!!

Ich finishe in 10:19:34h und bin nur 2 (!!) popelige Minuten von der Persönlichen Bestzeit weg!! Im Nachgang natürlich völlig egal, da bin ich wirklich locker & glücklich über das Erreichte – aber hätte ich doch mal… 😉 Ja hätte ich doch…

NEIN, lassen wir das – ein nahezu völlig runder Renntag mit sehr passabler Zeit – ging für mich wie erträumt zu Ende!
Zurück am WoMo nach dem Check OUT aus der Wechselzone ließ ich mich ins Gras fallen, lachte und weinte, wie ein Kind! Alles gleichzeitig! Wie durchgeknallt!

Ich kuschelte & küsste Anni & Toni im Wechsel und drückte Jana ganz fest! ❤
Toni und Ich gingen noch rüber zu Frank, der immer noch über STUNDEN Bambule machte – auch wir umarmten uns auch!! Hiermit huldige ich seinen Support…
DANKE für alles… Meiner Family, meinen Freunden, meinen Partnern, einfach ALLEN, die einen Anteil an diesem grandiosen Tag haben!!

Mit einer 10:16h oder schneller hätte ich vermutlich (auf dem Zenit) den Triathlon-Sport an den Nagel gehangen – JETZT bleiben doch Ziele… Um noch diese fehlenden 2min. rauszuholen – vielleicht sogar beim Schwimmen – oder doch mit SUB5 beim Radeln – oder beim Laufen ohne Verpflegungs- oder Dixie-Stopps! 😉
Oder gar von der magischen SUB10 träumen???! Oder ist das wiederum zu vermessen und utopisch??! Mit nur 14 Trainings-Kilometern im Becken?!

Und wenn ich`s angehe – WANN?! Und vor allem WO??! Fragen über Fragen, die aktuell völligen Kopfbrei in mir auslösen und auch mit Jana gegenbesprochen werden wollen… Aber bis Montagmorgen um 10 Uhr ist ja auch noch Zeit! 😉

Da gibt es die Online-Startplätze für den 7.7.2019 – in ROTH – diesem abnormalen GEILEN PLÄTZCHEN TRIATHLON-ERDE !!

Wenn es nach dem authentischen Herzblut der Familie Walchshöfer & den über 7000 grandiosen Helfern geht, darf ich eigentlich gar nicht grübeln… Felix hatte mich mit seiner Rede vor dem Feuerwerk schon wieder…Ich habe es gefilmt – wie das ganze Feuerwerk – Für Anni – die platt war vom Tag und schon schlief!! ❤

Solche Videos wie ein weiteres von © René Domke machen es da nicht besser! 😉

Euch `nen geilen Sommer – wo auch immer ihr startet oder auch nur kühles Bier trinkt!! Hab` Euch lieb – Eure Immer-noch-Dauer-Erpelpelle MAAZEL

(Next Stop: ÖTZTALER) – Bilder: Hardtseemafia – Marathon Photos – Martin Z. & Privat

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Titten raus…

…is` Frühling!
Wie ich es gern jährlich „posaune“ bei den ersten echten Sonnenstrahlen!
Oder: Der Winter hat endlich ein Ende! Und hier war es arg ruhig seit Silvester und dem Abschied von unserem 6. Wolfpack-Mitglied Bo

  

Teils bewusst, weil keine Wettkämpfe und auch so nichts wirklich Spannendes, was es zu berichten gäbe, angesagt war. Aber eben auch nicht gänzlich unfokussiert auf lange Sicht – Schließlich ist in knapp über 80 Tagen schon wieder Challenge Roth angesagt…

  

Aber fangen wir mal unkonventionell mit Anfang März an:
Nach einem Ausflug ins Sauerland mit nächtlichen 16 Grad ergab es sich, dass ich mit Schüttelfrost & Co. zu Hause eingestehen musste, das vielleicht 2. Mal in 15 Jahren von einer richtigen Grippe niedergestreckt worden zu sein!

Dem Nimbus des „Ich werde nie krank!“ standen somit über 10 Tage GAME OVER – leider auch mit der kompletten Familie – und weitere 2 Wochen „geht so“ entgegen… Kadaver völlig platt! Gliederschmerzen, kranke Kinder, kranke Ehefrau…

 

Im Outfit wie irgendwelche „Heckenpenner“ haben wir uns zu Ärzten und ins Krankenhaus gequält – Was ein KACK! – Da können auch zwei gute Auftaktmonate ins Jahr in Sachen Training und die Tatsache, dass gefühlt JEDER diese Seuchen-Grippe hatte, nichts beschwichtigen…
Antibiotika machte jetzt bei Toni und mir (noch Mittelohr entzündet) auch nicht den Anschein, umgehend zu helfen…

 

Und es fühlte sich im Nachgang sogar noch schlimmer an!

Im Ötztal-Urlaub bei Freunden Ende März – das Wolfpack war glücklicherweise wieder rechtzeitig genesen und wir hatten eine sehr tolle Zeit – spürte der Papa nach 2-3 Trainingseinheiten „vielleicht etwas zu früh wieder eingestiegen“ arges Unbehagen Richtung Lunge- bzw. Brustbereich. Gepaart mit Heiserkeit und etwas Mattheit spielte mein Kopfkino sofort die Möglichkeit Herzmuskelentzündung hervor. (Bilder vom Urlaub)

  

Ob`s jetzt nur ein Placebo-Effekt war oder was für ein Kopfkram auch immer – jedenfalls ging es mir erst wieder „komplett gut“, als ich zu einem EKG-Check beim Doc war.

Keine 1-2 Tage später war ich schon wieder zum Strampeln in meinem Watopia-Keller!

  

Und JA: Als vor ziemlich genau 2 Jahren vom Auto angefahrener Radfahrer bekenne ich gern, dass ich ZWIFT & meinen BKool-Smarttrainer (Pro2) LIEBE !!

Die Entdeckung des Winters…

Zum Einen kann der Vatti sich zeit– und finanztechnisch grad keine Vorbereitungswoche a la Südsee „leisten“ – zum anderen bin ich wie gesagt froh um jeden Trainingskilometer, den ich „draußen“ auf dem noch immer ungeliebten Rennrad spare und umgekehrt die Effizienz sehr schätze, überhaupt Einheiten abzureißen!

  

So kamen jetzt schon über 2000km zusammen – (siehe Strava)
ob die jetzt immer besonders geistreich strukturiert waren, GA-, FTP-, Watt- und sonstwas-Werte besser geworden sind oder nicht, ist mir dabei fast völlig wumpe!

Ich saß auf dem Hobel und habe was gemacht und bin damit schon bei weitaus mehr Rad-Vorbereitung, als in den Winterphasen vergangener Jahre vor einer jeweiligen Langdistanz!
Sogar zwei 100km-Einheiten sind schon dabei & in der Euphorie hatte ich sogar versucht, beim berüchtigten Ötztaler zu starten…

An dieser Stelle sei wegen der Aktualität gesagt, dass ich den schrecklich verunfallten Mitstreitern von Hannes Hawaii Tours alles erdenklich Gute für eine vollständige Genesung wünsche und bedaure den Todesfall des Rad-Urgesteins Christoph Bohnen zutiefst…
Mein Beileid und Viel Kraft für Familie & Freunde! 🙁

Und auch wenn viele Zwift als nicht real verfluchen oder was auch immer die Urteile sind – Es mehren sich unnötige & zumeist tragische Unfälle, „Frodo“ hat es vor unlängst auch fast erwischt, TRI-Freak Lionel Sanders zeigt, dass es auch „nur“ mit Zwift ganz gut geht
(gestern Platz 1 und 2 in Kalifornien) – und nochmals:
ich bin selbst gebranntmarkt durch den Helmbruch und die Knochenbrüche vor dem IM 2016… Aber lassen wir das Gequängel im Detail.

  

Als aktiver Familienvater zwischen Toni-Windeln, Anni-Hobbies und eigenem Dienst auf den Punkt sagen können, wann ich aus dem Keller zurück bin, ist auch für meine bessere Hälfte sehr komfortabel und einfach nur praktisch!
„Jana – Alpe du Zwift heute – dürfte in 80 – 90min. wieder oben sein!“ Passt… und ist für alle Beteiligten entspannter! Oder ich heize in die Nacht – noch nach dem Spätdienst – und kann das Bapyphone daneben stellen…

  

Gut, durch Grippe und Smarttrainer-Gesüchtel habe ich sicher auch 1,2 Laufeinheiten schleifen lassen, aber das wird schon…
Auch wenn ich den heute stattfindenden Hannover-Marathon leider schon während der Herzmuskel-Gedankenspiele absagen musste!

  

„Nur“ Schwimmen sollte ich tatsächlich doch jetzt 2-7 mal mehr, um nicht wieder mit 1:20h in Roth aus dem Wasser zu krampen… Ich gelobe zumindest hier Besserung.
Mal wieder…

  

(#stop10seconds-Aktion von Unicef)

Und auch draußen werde ich bestimmt mal wieder radeln – zum Dienst oder auch mal mit Freunden auf der Rennmaschine… zur Not halt auf dem MTB –  aber zur Sicherheit bleibt der (Online-) „Zweithobel“ im Keller!
Bei Regen, Gewitter oder anderen Faktoren wäre dann als Garant für ein gutes & vor allem durchgeführtes Training die ZWIFT-Alternative startklar!

Bis dahin mache ich „MASSE“ abschwitzen in der Sonne mit den Kids…

Bleibt` gesund & stabil und genießt, was immer Euch Spaß macht… Euer Maazel

https://youtu.be/nA-E6PgHad0

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