Endlich wieder Wettkampf-Luft…

…schnuppern!

Servus liebste Mitmenschen… Wieder mal über 2 Monate ruhig gewesen hier – Was allerdings nicht wirklich heißen mag, dass es auch entsprechend beschaulich war!

Ganz im Gegenteil – Seit den Trips nach Schweden und zu unseren Freunden nach Tirol mit Tochter Anni habe ich Mitte März quasi parallel „mein“ absolutes Jahreshighlight ins Leben gerufen:

„Challenge Roth für Neven“ heißt das maazel`sche „Baby“ und dabei handelt es sich um mein neues Spendenprojekt für die Neven Subotic Stiftung.

HIER & HIER in den Links findet ihr den Aufruf und alles Wissenswerte, dass ihr bis Anfang Juli wissen solltet.
In erklärter Kürze werde ich versuchen, die dortigen 226-Triathlon-km zu finishen, während „ihr“ dafür 1 Cent pro km in den mit schon fast 1000€ befüllten „Topf“ spenden könnt`…
Jetzt oder erst zum Wettkampf selbst – im Prinzip jederzeit, wann man möchte!
Einfach „JETZT SPENDER WERDEN“ klicken…

Weitere Verlockungen der Art „Ich zahle Dir Summe X, wenn Du unter 10 Stunden bleibst“ gibt es bereits und die klingen überaus genial, aber bei meinem Trainingsaufwand noch mal 17 Minuten (Finisher-Zeit IM Frankfurt 2016 war 10:17h) wettzumachen zum letzten Jahr, wäre echt ein Wunder! Auch wenn mich Euer Vertrauen ehrt…

     (Dankeschön)

Da ist das Versprechen der Profi-Triathletin und der absoluten Roth-Legende –
Yvonne „Flying Blonde Dutch Girl“ Van Vlerken – schon grandioser – Sie hat auf sagenhafte 1 € pro km (!!) erhöht & ich muss „nur“ ankommen.
Welch` unglaublich toller Support einer großen Athletin!! *stolz* *danke*

Aber genug vom Spendenprojekt – dazu werde ich Euch die nächsten fast 50 Tage noch genug nerven… Motivationsgrundlage dafür ist bis in die Haarspitzen vorhanden!

Wichtig für mich und den relativ ramponierten Kadaver ist auf jeden Fall aktuell die Rückkehr ins Wettkampf-Geschehen:

  

Hier machte der Halbmarathon in Hannover den Anfang.
Zwar war ich mit 1:38h rund 4 Minuten langsamer, als letztes Jahr – aber dank diverser Dienste und einem leider latent bronchien-kranken 5-monatigem Sohnemann daheim – bleibt auch oft nicht wirklich viel Zeit für halbwegs konstruktives Training.

  

Der kränkelnde Toni und seine „große“ Schwester Anni genießen hier gern meine oberste Priorität, bevor ich mich mehrstündig zum Training vom Acker mache.
Wie schon in der Mens`Health erwähnt, bin ich da in meinen „Skills“ wirklich gelassener geworden & fast täglich heißt es im „Wolfpack-Management“ improvisieren.

  

Wo ich doch kinderlos „damals“ meine Trainingsdaten akribisch & zahlentechnisch bis zur Schmerzgrenze aufgehäuft habe. Teilweise mit 30 Einheiten und mehr im Monat… Heute undenkbar – aber man(n) wird ja auch nicht jünger, „wonnich“??!

Von trainingsverhindernden Feierlichkeiten, wie Hochzeit der Nichte, Geburtstag der Tochter, Konzert mit den Jungs oder eigenes 20-jähriges Dienstjubiläum mal völlig abgesehen… 😉

  

Nach dem BVB-Exkurs Richtung Monaco und den endlich ersten stattfindenden Radausfahrten (und erfreulich unfallfreien!) an der frischen Luft ging es Anfang des Monats dann zum Mud Masters nach Weeze – Laufend für den Arbeitgeber konnte ich dort in der Charlie-Startgruppe in 2:08h vorne weg durchrauschen.
Nach sehr langer Matsch- und Schlamm-Abstinenz hat das wirklich mal wieder Spaß gemacht.

  

Einen Tag später mittels Handy-App am WingsforLife-Run teilzunehmen und im Nachgang Flow`s Ritt durch Mailand ballernd im TV zu verfolgen, fühlte sich für das besagte Wochenende fast fit an.

  

Mein x-ter Start beim 10-Jahres-Strongmanrun am Nürburgring sorgte vergangenes Wochenende endgültig dafür, dass es wieder anfängt, Spaß zu machen in Sachen Schinderei…

  

Platz 73 gesamt in 2:26h war das Resultat – das passt…
Besseres Wetter, leicht steigende Form und die Erkenntnis, dass es nun bis ROTH auch gar nicht mehr so wirklich lang ist, erzeugen gesunden Druck, aber auch arg viel Freude daran, es in Angriff zu nehmen. Grob 7 Wochen nur noch…

  

Auf dem Weg dorthin nehme ich heute noch den B2Run hier in Dortmund mit und mache im Juni einen kleinen Trainings-Urlaub ab Pfingsten (im WoMo mim` Wolfpack!) und als Halbdistanz dann die Challenge Heilbronn (als Matapaloz-i-Tüpfelchen!) – last but not least den Phönix-Triathlon als „letzten Schliff“ Anfang Juli…

  

Mal sehen, ob die spaßige Laufgrundlage aus dem Schlamm dann auch etwas Früchte tragen wird. Hügelig die Haxen glühen lassen kann ja eigentlich zuletzt nicht die schlechteste Methode gewesen sein, wie ich finde…

Mit dem neuen „Feuerhobel“ Victor von Frankenstein sollten vielleicht sogar noch 1-2km/h mehr drin sein! Eine SUB-5-Radzeit wäre ein ähnlicher Traum, wie die bereits erwähnte und recht utopische 10-Stunden-Marke insgesamt!
We will see oder wie sagt man?! „Stay focused“

  

Wer noch in Geschriebenes über mich in Sachen Interviews versinken mag, ist hier in den gesammelten Werken gut aufgehoben: Ansonsten halte ich Euch weiter auf dem Laufenden…

Daddylicious-Beitrag –> LINK
„Power Interview“ mit OCR-Charles –> LINK
Interview mit dem Handwritten-Mag –> LINK

Genießt` die Sonne und den Sauerstoff – und spendet` – BITTE! Was sind schon 2,26€ in der heutigen Zeit??! http://nevensuboticstiftung.de/SA?cfd=pzkiq

In Liebe & Herzblut ❤ – Euer Maazel

 

(1000 Dank ❤ noch mal allen bisherigen Spendern & meinen zahlreichen Supportern – speziell Garmin – Isostar – Brooks – Thr33ky – Miiego – Frankenstein – Bugaboo, sowie den tollen Bildermachern „Schänna“, Lude, Selfie-Maazel, Tom Schlegel & David Roßberg…)

„Durch“ für dieses (TRI-) Jahr!

Servus liebe Menschen!!

Ja – da sind sie wieder – die mittlerweile fast normalen rund 2 Monate BLOGfreie Zeit…     img_8754 img_8850

Gut, es wurde getextet über mich – aber genau hier fiel mir die Pause erst wieder konkret auf, weil inhaltlich noch vom Ironman Anfang Juli die Rede ist, die neue Kampagne von Garmin aber erst mit Beginn diesen Monats an den Start gebracht wurde.

Wie dem auch sei: Lest` hier selbst #BeatYesterday – einen der wohl gelungensten Inhalte über mich bis dato überhaupt… Danke dafür!

img_8770 (Mini-Beitrag im VIKTOR)

Kurz auf meinen Frankfurt-Flash folgte ja auch noch das fulminante Roth-Wochenende! Was eine starke Gaudi in unter 10 Stunden…

Zum einen, weil endlich mal ein regenfreier geiler Wettkampf, bei dem ich „nur“ den Rad-Part in der MaMaLa-Staffel übernehmen durfte (bis ca. km 100 sogar noch auf 36er-Schnitt!), zum anderen weil ich so nach dem grandiosen Abend-Feuerwerk und den tollen Tagen mit der Hardtseemafia früh für mich entschieden hatte, 2017 wieder in Roth auf Einzel-Zeitjagd zu gehen – vielleicht ja auch in Richtung PB!? Jedenfalls bis dato als einzige „große Langdistanz“ nächstes Jahr!

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Ob seitdem in der Zwischenzeit hier Langeweile aufkam??!

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Weit gefehlt… Tragen wir – bzw. trägt vor allem Jana – ja unser aller (eigentliches) Jahreshighlight noch im Bauch mit sich herum…

Gefühlt seit Anfang des Jahres oder zumindest zur „Unfallzeit“ schwanger – schreiben wir aktuell den Sprung in Richtung 29. Woche und befinden uns aktuell im absoluten Kern-Chaos!

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Seit knapp 3 Wochen renovieren wir daheim, haben die „Lebens-Etage“ quasi BLANK GEZOGEN und tauschen Küche mit Bad… Klingt irre – machen wir aber trotzdem!

img_9062 (Anni packt mit an)

Neue Fenster und hier und da ein paar neue Wände sind schon vorhanden – der Rest findet größtenteils in der architektonischen Phantasie von Frau Martens (diskutiere NIE mit einer nestbau-akribischen Schwangeren!) statt und will noch von diversen Handwerkern wie unseren Freunden Makke und Kai, sowie von mir als „Handlanger“ bewerkstelligt werden…

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Nachdem ich schon stolz wie Oskar war, die Küche unfallfrei abgebaut zu haben und liebe Leute fürs` Tragen organisiert hatte, warteten nunmehr 5 Schutt-Container fast allein auf mich und meine zarten Beamten-Hände…

Nein, Spaß beiseite – KAPUTT machen kann ich! Und Biss hatta` ja bekanntlich genug, war parallel bis auf die jetzige Woche auch noch fast durchgehend Nachtdienst angesagt…

Vermutlich würde das so manchem schon allein reichen bei weiterhin lebendig und quirlig mitwirkender 3-jähriger Tochter und 2 Hunden… 🙂

Geplant war im Jahres-Ursprung mal ein chilliger Familien-Urlaub im WoMo Richtung Frankreich oder so – ich hatte sogar mal kurz mit meiner ersten Teilnahme beim TAR (TransalpineRun) geliebäugelt… Aber Bilder bekomme ich ja durch zahlreiche Freunde vor Ort zum Glück genug geliefert!

Dann halt erst TAR, wenn jeder schon war! 😉 (Christiane & Mattse weiter Viel Spaß!)

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Aber wegen Renovierung die eigenen bereits zugesagten Wettkämpfe streichen??! NEEEEEINNN… Allgäu und Cologne blieben ähnlich fix verankert, wie bei Jana die Umbau-Idee an sich – war ich doch in den Anfängen wirklich arg rebellisch!

Aber zum Glück habe ich auch nie versprochen, dass es einfach mit mir wird!

Direkt nach besagtem Küchen-Abbau also ab ins WoMo und mit einem Tag Verspätung und Plörren Hin- und Her-Gerödel ganz ohne das Wolfpack gen Immenstadt bzw. BÜHL am Alpsee – Natürlich bei schüttendem Regen – auch hier bleibt mir das Jahr irgendwie treu!

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Ein bisserl Chillen vorm` Umbau-Projekt, Kümmern um Schmerzensgeld-Kram aus dem Frühjahr, sogar mal ein paar Seiten im Buch gewälzt, in Ruhe etwas Olympia gelunzt und eine ruhige Radausfahrt mit dem „Racing Aloha“ – Team später war schon wieder Wettkampf-Sonntag!

Und JA – es hat sich wieder gelohnt – Der #KULT bockt einfach und ich bin mir nicht sicher, ob das überhaupt in Worte zu verpacken ist mit einem „Blog“ oder ähnlichem… Man weiß` um meine Affinität zu Hannes und seiner Crew, vor allem nach dem Trip auf Malle letztes Jahr – aber dieser Wettkampf ist tatsächlich irgendwie ANDERSSo voller Herzblut – so athletenfreundlich erdacht…

img_9023 (Sportograf)

Im Alpsee Schwimmen, wenn „Bocki“ Bock seine Rauchbombe vom SUP-Board zündet, macht sogar mir Spaß und ringt mich nicht um den Nahtod.

Danach dieses BRETT von Radstrecke!!! Zwischen Verfluchen, was man überhaupt dort soll – bis hin zu GEIL, was eine hammerharte Strecke – ist da gedanklich immer alles dabei. Vor allem bei Regen und Gegenwind, wenn es irgendwann hinter Niedersonthofen endlich wieder bergab geht…

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Das Laufen auf nur einer Runde noch mal schöner, als im Vorjahr, perfektioniert das Teil ebenso, wie der neue Aufbau der Finisher-Zone! DANKE HHT!

Gut, des Umbaus und ungewohnten Frühdienstes am Folgetag willens musste ich im Ziel quasi direkt wieder los ins 7,5h- Martyrium namens Heimfahrt auf der A3 und A45, aber lassen wir das – man vergisst ja schnell…

Ich werde jedenfalls versuchen, dieses schöne Fleckchen Erde doch noch MIT Family zu genießen und nächstes Jahr wieder in den Wettkampf-Kalender einzubauen – ich kann es jedem nur ähnlich empfehlen!

Nur 2 Wochen später, diese aber bis auf den Stop der Brooks-Runhappy-Tour in Dortmund, komplett OHNE Training – stattdessen mit Bohrhammer & Co. – ging es dank Isostar als Hauptsponsor vergangenes Wochenende dann nach Köln.

Zur nächsten „Kelle“ für mich und meinen regengetränkten Wettkampf-Kadaver…

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Ja sicher, hier und da regnet es mal – dann ist das halt so… Es kann auch mal frisch sein – ist man in komplett kurz eben selbst schuld, nicht mehr angezogen zu haben… Auch mehr als egal…

ABER: Bei einem gedanklich eh schon „voll-bräsigen“ 3-Runden-Kurs mit entgegenläufigen Autobahn- und/oder Bundesstraßenabschnitten zwischen Fühlinger See und Deutzer Brücke während des Regengusses mit schwimmender Aero-Felge noch mit fiesestem Gewitter belohnt zu werden, bockt mal so gar nicht…

Man grübelt sogar zeitweise, wo die Flagge bleibt, die einem signalisiert, dass es aus Sicherheitsgründen nicht weitergeht! Und ich bin wirklich kein Kälte – und Gewitter-Schisser! Unbehagen hat es trotzdem bereitet auf den süßen, niedlichen Rennreifen…

Bei einer kompletten Langdistanz hätte ich vermutlich selbst abgebrochen – Keine Ahnung

So konnte ich mich immer gedanklich damit retten, bei der „Hawaii-Special“-Strecke unterwegs zu sein – nach grässlichem Regatta-Bahn-Gepaddel von 3,8 bzw. gefühlt 4,5 km die 180 „Schweine-km“ im Zick-Zack aufm` ländlichen „Bierdeckel“ NUR noch 14 km laufen zu dürfen…

Und dabei bin ich sogar 2. in meiner AK und 17. Gesamt geworden – na gut – von gar nur 52 Finishern…

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Bei der letzten Wende dachte ich nur noch: Zum Glück ist in knapp 5km dieser Tag vorbei – Ja vielleicht war ich sogar froh, dass TRI-technisch mit diesem Sommer-Ende – oder wohl eher HERBST-Anfang – auch diese Saison quasi „durch“ ist…

Wie ich selbst am Ende des Tages im ramponierten Zu Hause…

Wie ihr bemerkt, gibt es da neben den Wettkämpfen noch genug andere „Nebenkriegsschauplätze“ – Ende Oktober kommt noch der Frankfurt-Marathon… ob und wie ich den laufe, lasse ich mal im Raum stehen!

Viel Bock und Zeit auf konstruktives Training habe ich aktuell jedenfalls nicht…Auch wenn die Haxenglut-Einheiten mit tollen Mitstreitern echt Laune machen!

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Nach aktuell 8 Tagen Kurz-„Urlaub“ in Sachen Baustelle heißt es bis zum Geburtstermin von „Marten Melf“ Anfang Dezember erst mal Dienst durchziehen…

Und ob wir Ende des Monats schon wieder in einer vollausgestatteten Etage wohnen oder Teil-Asyl im Keller, bei SchwieMu und im WoMo beziehen, steht auch noch in den Sternen!

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Teller Bunte Stifte halt – wie immer! 🙂

Aber wird schon… irgendwie – irgendwann! Genießt` den Rest Sonne &  bleibt` geil –

EUER MAAZEL

Kann mich mal bitte jemand zwicken??!

…oder NEE – lieber doch nicht! Es schmerzt immer noch alles!

Hallo liebe Neugierigen und Interessierten… Es war wieder 2 Monate still hier: Und nun??!

171_3rd-96291-DIGITAL_HIGHRES-1316_109065-2138642 (Foto FinisherPix)

Ist der PAPA ein IRONMAN-Finisher!! GEIL, oder GEIL?!

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Aber zurück auf ein paar Wochen davor: Nachdem meine Unfallblessuren sich auf ein ab und zu mal wie eingeschlafen fühlenden rechten Arm reduziert haben und nur noch das Handgelenk etwas schmerzt, war seit Anfang Juni in meinem Kopf irgendwie klar, dass ich mich von meinen „Trainingsplänen“ oder zumindest der dafür vorhandenen Ideen, verabschieden konnte… Von einem netten 10er-Citylauf in Herdecke mal abgesehen…

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Aus dem Vorbereitungs-Wettkampf in Bonn sollte zudem witterungsbedingt „nur“ ein Duathlon werden, der mir obendrein meinen ersten echten Wadenkrampf überhaupt beschert hat… Also ungewohnt mit richtiger Piene, Anhalten und nur noch halb humpelnd weiter ins Ziel… Quasi absolut „suboptimal“!

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Und danach bzw. genau mit diesem benannten Tag sollte ja der Family-Urlaub mit dem WoMo folgen!! Bonn war quasi der 1. Stop auf einer abenteuerlichen Reise durch die Hohe Tauern, Umag in Istrien/Kroatien, Kurzabstechern zum Kap Kamenjak und den Plitvizer Seen und einem Rückweg über den Millstätter See, um rechtzeitig vor dem Ironman Frankfurt noch die Hunde daheim zu parken… 

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Neben einem supergenialen URLAUB mit meinen Mädels, den Fellknäulen und knapp 3000 Fahr-Kilometern blieb` hier die angeschlagene Wade links eher nur unter „vorsichtiger Beobachtung“, als in echtem Training –

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Ab und an mal eine Radfahrt über 30km oder ein Läufchen von bis zu 15km, auch mal auf die Blackroll oder in die Adria – mehr war oft auch gar nicht drin… Klingt komisch – aber so war`s halt! Und ich war dabei sogar völlig panik-frei. Es fühlte sich eher an wie eine wunderschöne 3-wöchige Tapering-Phase.

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Dabei hatte ich nach Roth 2015 doch wirklich ein paar Zielsetzungen – Mehr Rad fahren, viel mehr Schwimmen blub blub sülz… Das Resultat unabhängig von der Unfallpause kann gern jeder einsehen bei Garmin Connect, Runtastic oder diesem Kudo-ge-Strava!
Da ist nichts geschönt, wegerfunden oder was auch immer.

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Bis zum Tag X, dem IRONMAN Frankfurt blieben es in diesem Jahr GESAMT arg läppische 7km (!!) Schwimmen (davon über 2km erst im Urlaub!) – knapp 800km Radfahren (längste Fahrt 88km Anfang April!) – und rund 650km Laufen…
Alles in allem vermutlich Zahlen, mit denen andere nicht mal versuchen würden, eine Langdistanz überhaupt in Angriff zu nehmen oder umgekehrt bis aufs Laufen ähnliche Summen monatlich, wenn nicht sogar wöchentlich abreißen!!

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Jau – nicht aber dieser Gedanken-Urlauber, der immer nur FIX in seiner Rübe durchorgelt: „Du hattest letztes Jahr 2 Platten, nun ein neues Rad und richtig geile Laufräder –

Finishen unter 11 Stunden ist auch so drinBASTA!“ Minimum `ne neue PB…

Stur wie Uhle halt… Und Uhle war schon immer sehr stur –
Gut, wehe Jana hat im Urlaub mal aufbauend versucht, Erlebtes zu erwähnen:
„Du hast Anja quasi aus dem Nichts 90km bei der Tortour begleitet“ oder „Willingen und P-Weg bist Du auf dem MTB auch immer mehrstündig auf Volldampf gefahren“ – dann habe ich natürlich immer revidiert!! Kaum trainiert, Schwimmen nicht verbessert, die olle Wade, mal etwas zweifelnd, mal wieder gar nicht… Ich bin mir fast schon selbst auf den Sack gegangen und DANKE Jana von Herzen, dass sie mich ertragen hat!

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Dann aber – ja eben genau dann kam Sonntag dieser fulminante Tag!
Der 3. Juli –  Ein Sporttag wie „im FLOW“… Und ich habe ja schon häufig volksmündlich „auf Understatement gemacht“ und weiß schon ein bisserl, was drin wäre im Köcher, wenn`s denn mal wuppt… Aber DAS??! Das hat mich selbst umgehauen und es ist vermutlich umso schöner, weil ich wirklich NIE damit gerechnet habe – im wahrsten Sinne nicht!

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Ich hatte schon geile Wettkämpfe und auch schon richtig geile… Hawaii 2012 war ähnlich perfekt oder mein 2. ZugspitzUltra – auch Roth als die 1. Langdistanz erzeugt fast Pippi im Auge, wenn ich nur daran denke…

Aber DAS TEIL am Sonntag… Heidewitzka! Erst kannste` im WoMo kaum schlafen, weil um Dich herum alles das Elfer-Schießen Deutschland gg. Italien guckt und Du selbst noch den Handy-Stream verfolgst… Morgens sagt Deine abgesprochene Mitfahrgelegenheit ab, weil mit 4 Leuten kein Platz im Auto sein soll (??!)– aber dann: ALLES SUPER !!!

Kaum auf den über 6km Fußmarsch Richtung Langener Waldsee gemacht, „trampe“ ich bei Fremden Ironman-Startern mit und komme doch sehr zeitig gg. 5:15 Uhr in die Wechselzone – Ein kurzer Blick auf`s Bike, ein etwas längerer auf den See und dann ab in den Neo…
Innerlich tatsächlich ziemlich unaufgeregt und vollkommen sortiert! Gedanklich spiele ich mir Gelassenheit vor: *1-1/2 Stunden im Wasser – 5-1/2 Stunden auf dem Bock und knapp unter 4 Stündchen Marathon „würden reichen“… So machste!*

13582187_1075452669170712_6983202689223512288_o (rechts am Rand fokussiert er)

Fast grinsend genieße ich den „Rolling Start“ – Als immer noch gefühlter Schwimm-Vollpfosten muss ich nicht im Gedränge überschwommen werden oder ähnliches… Vermutlich hätte ich aber einen Massenstart auch genossen & mich durchgeschlängelt!

Beim Zwischenlandgang ein Mini-Blick auf die Garmin: Rund 30min für 1,5km – für mich alles schön… Und als ich mit 1:14h, noch was 2-3 min schneller als in Roth aus dem Ausstieg hechte, euphorisiert es mich das erste Mal ein klein wenig!

115_3rd-96291-DIGITAL_HIGHRES-1316_003673-2138586 (Foto FinisherPix)

IMG_8598 (Foto Ilona – Danke)

Ich sage mir tatsächlich: „Das Schlimmste ist überstanden – Genieß`, was Du kannst!“ Und so wird`s… Was ein „runder Bock“ da unter meinem zierlichen Heck – Quasi im glatten 35er-Schnitt chille ich teilweise auf den gesamten 180km Rad… Ein cooler Ritt!!

147_3rd-96291-DIGITAL_HIGHRES-1316_062380-2138618 (Foto FinisherPix)

Beim Wind und Regen in Runde 2 etwas vorsichtiger und ab und an im „Gefecht des Überholens“ bremse ich mich selbst… Sogar die typischen RechtsfahrGEBOT-Mißachter regen mich nicht so auf, wie bei meiner 1. Langdistanz… Was manche da aber auf ihren 10.000-Euro-„Knospen“ hinlegen, ist echt frech… aber sei`s drum!

IMG_8596  IMG_8597 (Fotos Fam. Augustin)

Ich verabschiede mich im Kopf immer noch sehr aufgeräumt von kurzen SUB-5-Stunden-Träumen, halte das aber wie gesagt wegen nassem Asphalt für vernünftig und ernähre mich stattdessen recht strikt… In der 2. Wechselzone drücke ich im TRI-Menü der 920XT nach 5:09h Radeln auf die letzte Sportart – ohne groß auf die Gesamtzeit zu schielen…
Durch die gedankliche Pufferzone wollte ich ja „eh nur“ einen 5:41er- (/km) Laufschnitt haben, um alles „halbwegs brauchbar“ nach Hause zu bringen…

  IMG_8594 (Foto DONINDI)

Bei km 1 stehen sofort Anni, Jana und die Mafia! Motivation PUR in jeder Runde – Anni schwingt ihre Isostar-Ratsche und kreischt mich mit hochrotem Kopf an!! Gänsehaut!!
2 km später muss ich erstmal bremsen, weil ein Schnitt mit `ner 4 vorne wohl auch an einem Paradetag für mich zu viel gewesen wäre… auf den 4 Runden suche ich mir ähnliche Lieblingspunkte und etwas weniger schöne und schachtel` mich so von Segment zu Segment – und tatsächlich – Ab km 10 und den ersten rund 47 Minuten auf der Zeitmatte bin ich felsenfest überzeugt:
Hier und heute wird es keinen richtigen Einbruch geben… die Haxen halten, der komplette Kadaver rockt so den Tag – was soll bitteschön anbrennen??!

Und in aller Kürze geht es genau wie zusammengesponnen auf!

27449675394_c0fe05655d_o  (Foto Alexander Sammler)

Wie „im Flow“ (#runwiththeflow peitscht mir auf einer Laufrunde auch ein! DANKE!)…
Hier und da verstecken sich optimistische Rechenspiele, wie beim üblichen Straßen-Marathon, aber nie verliere ich so richtig die Nerven! Vielleicht ist das genau mein Ding an diesem herrlichen Tag –
Alles ein Stück weit nach Gefühl – wen stören da schon weitere Regenschauer… „Maazel-Rufe“ und bekannte Gesichter helfen, wenn`s mal Richtung Schmerz oder ähnliche Schwächen geht – aber ein echtes Tief bleibt tatsächlich aus!

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Im ZIEL am Römer bin ich selbst von Socken!! IRONMAN – schön und gut… aber in

— 10:17:29h !! —

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Ich jetzt??! Über 1 Stunde besser als meine PB vom Erstversuch?! Mit Platz 610 gesamt von rund 3000 Startern und der 419. Radzeit!

Zwick` mich doch mal bitte einer… Meine Liebste Jana übernimmt teils den Part und schreit mir fast ebenso ungläubig die offizielle Zeit ins Handy, als wir einen Zieltreffpunkt vereinbaren!

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ENDLICH: ANNI im Arm, ein dicker Kuss, IHRE Medaille – von PAPA „verdient“!

Das muss alles immer noch sacken & aufgewühlter kann man(n) grad wohl kaum sein…
Aus Spaß mit den Jungs würde ich an einem „Zockabend“ sagen: Ich hör` auf! Auf dem ZENIT! Niemals erwische ich noch mal so einen Sahnetag…

Aber dann klopft es wieder – Dieses kleine sture Trotz im Kopf:
„Was ist mit richtigem Schwimm-Training?!“ Richtung 1 Stunde oder so…
„Was wäre beim Radeln ohne Regen und Wind?!“
„Was ginge lauftechnisch noch mit mehr längeren Einheiten?!“ und und – oder oder??!

Umgekehrt will ich mir vielleicht auch genau so einen Moment wahren, anstatt jetzt uU. verbissen der „SUB10“ hinterherzujagen… Da war ich schon beim „SUB-3-Marathon“ nie der Typ für… Wie ich vermutlich auch nie Fan von strikten Trainingsplänen werde!

WE WILL SEE 😉 Wird ja auch nie langweilig hier beim Wolfpack, wonnich?!

Macht` es gut, lächelt, sportelt` mit Spaß & bis die Tage – In Roth zum Beispiel…
Euer Maazel

(Brooks / Isostar / Garmin / Thr33ky / Miiego / Storck / Frankenstein — Ambassador)