…ist so ein Stück weit der 1. Begriff, der mir einfallen würde, wenn ich meine aktuelle Verfassung beschreiben müsste. Und damit ein herzliches Servus an alle, die überhaupt mal hierhin finden, wenn ich alle Jubeljahre noch etwas aufschreibe.
Demnächst ist der Ötztaler – dort bin ich 2018 gestartet – mitten in der „Blüte“ meiner Wettkampfjahre. Als Dinge, wie Challenge Roth, ZUT und Co. dauerhaft mein Hirn bestimmten und ich meinen Kadaver fortwährend für irgendeinen Peak auf Vordermann bringen musste.
Die alten Blog-Berichte von „damals“ versende ich gern ab und an als Motivation an andere, die mit sich Hadern und teilweise Panik vor so einem Brett haben…

Aktuell kommt mir dieses Gefühl ein Stück weit abhanden. Werde ich zu alt für den ganzen Unsinn?! Vielleicht. Oder bin ich es längst. 😉 Die einen sagen so, die anderen so… Vermutlich war es aber die letzten Wochen und Monate einfach auch zu viel des „Guten“.
Und ich merke, dass ich hier offensichtlich noch mitten in der Aufarbeitung bin:


2 Tage nach meinem letzten kurzen Blog zum Curacao-Event verstarb mein geliebter Dad – ich war morgens im Dienst der Letzte, der ihn gesehen hat. Offensichtlich zu einer Art Abschied, wie ich meine, während ich mich nicht entscheiden kann, ob mich dieser Umstand innerlich zerreißt oder ob er mir gut tut.
Danach ging es jedenfalls von einem Ritt in den nächsten: Beerdigung, Beförderung, Beseeltheit aufgrund guter Trips mit feinen Menschen und großen Feiern, wie die Hochzeit von Vanessa & Lude. Gemengelage(n) pur gemischt mit so viel Emotionen, die man so schon erst mal verpacken muss.
POST-MORTEM zu #24hbisCuracao (*klick*)
Um dann schon am 14. Juni in dieses Projekt reinzuknallen, dass ich vermutlich selbst bei YouTube am Besten in „frisch“ 5 Tage danach beschrieben habe… Noch heute muss ich immer wieder für mich nachvollziehbar machen, welch` krassen Support ich an der Syburg über 24 Stunden hinaus erfahren durfte.
Von den 13.350€ Spende mal abgesehen. Wahnsinn!!!

Hier sagen auch immer wieder Bilder mehr als 1000 Worte. Glotzt` bei Bedarf einfach hier.
Und was ich hier zurechtstolpern will, kommt´ mir während der Tipperei schon wieder abhanden.
Als Fan von „Nicht reden – Machen“ ist es genau das!
Es ist aktuell wie ein tiefes, müdes Loch – Unmotiviert, lustlos, bmi-adipös, leer und kopf-technisch wiederum sooooo krass ratternd, dass ich immer noch suche… Echtes Kopfgulaschgegrübel… 🙂
Challenge Roth 2027 irrsinnigerweise gemeldet, Do it fast morgen wird sicher ein DNS, Allgäu-Triathlon leider zuletzt nicht gemacht… Im (wenig erholsamen) Urlaub, wenn überhaupt, auch nur Bock auf ein bisserl Schweden und Dänemark mit dem Rennrad – aber sonst… döööödöööömmm – 0,0% Bock!

Kurz vor dem September merke ich einfach immer wieder: Es braucht offensichtlich noch Zeit.
Ob für die Aufarbeitung vom 500km-Event, das mega-emotional und trotzdem mental zehrend war – ja und auch für die vermutlich erst jetzt „echte“ Trauer um meinen geliebten Dad, für den ich erst am letzten Urlaubstag bewusst mit meinem Wolfpack eine Kerze angezündet habe… 🕯️
Lange Rede – wenig Sinn! Ich suche noch… nach Form, nach Motivation & nach dem Zurück.
Kommt` gut durch den Spätsommer & fühlt Euch gedrückt – Euer Maazel


